
Ja, diesen Eingriff nennt man Pars-Plana-Vitrektomie und der ist leider nicht ganz risikoarm.
Diese Augenoperation wird Pars-Plana-Vitrektomie genannt, international sagt man Vitrectomy dazu und der offizielle Begriff heisst Glaskörperoperation.
Hierbei wird der gesamte Glaskörper oder Teile davon mit Hilfe der Operationstechnik "Vitrektomie" entfernt und abgesaugt.
Die Vitrektomie wird nur unter lokaler Betäubung durchgeführt (Auge wird mit einer Spritze betäubt) und man erlebt normalerweise das ganze "Erlebnis" komplett mit, weil man nicht in Narkose ist.
Die Operation selbst wird im Krankenhaus durchgeführt und man wird auf dem anderen Auge zugeklebt.
Die Vitrektomie wird immer nur auf einem Auge gemacht, mit einer Wartezeit von ein paar Monaten, bevor dann das andere Auge dran kommt.Hierbei möchte mann Folgeschäden vermeiden um nicht das "gesunde" Auge auch noch zu riskieren.Die Vitrektomie selbst gibt es in mittlerweile ca. 3 Formen, die auch überall unterschiedlich angewandt werden.
Unterschieden wird zwischen diesen Techniken der Vitrektomie
------> 20 Gauge
------> 23 Gauge
------> 25 Gauge
20 Gauge bedeutet, das die Kanülen die ins Auge gestochen werden (seitlich, da wo das weisse am Auge ist ,Pars-Plana genannt die im Vergleich zu den anderen Techniken der Vitrektomie die dickste Stärke und größe im Umfang haben)
Die anderen Techniken mit 23 Gauge und 25 Gauge sind dann im Vergleich kleiner und feiner und haben den großen Vorteil das eine Naht nicht mehr nach dem Eingriff am Auge notwendig wird, weil sich der Einstich von selbst wieder verschliessen kann.
Bei der 20 Gauge Vitrektomie muss der Einstich danach am Auge wieder mit einer Naht verschlossen werden, wobei es zu weiteren Einblutungen kommen könnte.
Auf jeden Fall bietet die 23 Gauge und 25 Gauge Methode die Mögklichkeit das Operationsrisiko durch die feineren Geräte zu minimieren.
Als beste Operationsform hat sich mittlerweile die 23 Gauge Vitrektomie etabliert weil die Kanülen optimal sind und die Naht vermieden werden kann.
Unterschieden wird auch noch zwischen den "Ports", das ist die Bezeichnung für die Einstiche die am Auge seitlich (Pars-Plana) gemacht werden.
Hier gibt es 3 Ports, 2 Ports und mittlerweile auch die ganz neue 1 Port Vitrektomie.
Bei den Ports gilt das gleiche, umso weniger Ports notwendig, also Einstiche im Auge, desto geringer scheint das Risiko zu sein bei dieser Augenoperation.
Die Vitrektomie selbst wird dann dazu verwendet um den Glaskörper und die Flüssigkeit im Auge abzusaugen und mit einer Ersatzflüssigkeit wieder neu zu befüllen.
Dabei werden dann auch die störenden Glaskörpertrübungen endlich entfernt und man ist nach gelungener Operation beschwerdefrei und kann wieder klar sehen.
Immer wieder wird berichtet das man die Glaskörpertrübungen (Floaters) am besten mit roten Licht sehen kann während der OP, und das es von großem Vorteil ist das man "seinem" Operateur während der OP bei der Suche der Trübungen hilft und ihm sagt wo noch was ist, damit er es absaugen kann.
Schließlich kann man die Trübungen leider nur von innen richtig erkennen und finden.
Leider wird durch diese Vitrektomie (das entfernen der Glaskörperflüssigkeit) der Graue Star (Katarakt) gefördert und das macht meistens eine weitere Augenoperation erforderlich wobei man dann eine Kunstlinse eingesetzt bekommt.
Aber selbst die Graue Star OP (Katarakt) ist nicht so schlimm wie die Trübungen davor, wie von vielen erfolgreichen operierten Patienten mittlerweile berichtet wurde.
Das sehen danach sei nicht sonderlich anders und die gewonnene "neue" Lebesqualität sie dieser Eingriff allemal wert gewesen, berichten viele Patienten.
Mit der neuen 1 Port Vitrektomie soll es möglich sein das der Graue Star verhindert oder verzögert werden kann, weil hierbei nur Teile des Glaskörpers mit den Trübungen gezielt entfernt werden und der noch vorhandene Restglaskörper einen möglichen Katarakt verzögert.
Diese Operationsform ist aber noch nicht sehr verbreitet und wird nur bei sehr wenigen Netzhautspezialisten angewandt.


|